Södertälje (BoerseGo.de) – Die schwedische VW-Tochter Scania hat im zweiten Quartal bei steigendem Umsatz ein rückläufiges operatives Ergebnis verzeichnet. Die sinkende Profitabilität sei vor allem auf die weniger dynamische Entwicklung in Brasilien zurückzuführen, sagte Scania-Chef Leif Östling. Dort hätte sich die Subventionspolitik geändert. Zudem schlugen die erstarkende schwedische Krone und gestiegene Kosten zu Buche.
Der Umsatz kletterte um 12 Prozent auf 22,97 Milliarden schwedische Kronen (2,5 Milliarden Euro), während der operative Gewinn um 5 Prozent auf 3,3 Milliarden Kronen (362 Millionen Euro) zurückging. Unterm Strich verdiente der schwedische Lastwagenhersteller mit 2,4 Milliarden Kronen (266 Millionen Euro) 3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten mehr erwartet.
Östling warnte in dem Quartalsbericht davor, dass es auch weiterhin zu Engpässen in der Zulieferkette kommen könne, weshalb höhere Kosten entstünden. Gleichzeitig will der Konzern im kommenden Jahr rund 1,5 Milliarden Kronen in die Ausweitung der Produktionskapazitäten auf 120.000 Lkw pro Jahr investieren. Im zweiten Quartal lieferte Scania 19.000 Fahrzeuge aus.
Susanne Schulz
Sie müssen sich erst anmelden, um Kommentare abgeben zu können. Login
Kommentare (0)
Einen Kommentar abgeben: