Salzgitter (BoerseGo.de) – Der Stahlproduzent Salzgitter hat im dritten Quartal einen leichten Rückgang verzeichnet. Damit wurden die Analystenerwartungen verfehlt. Dennoch ergibt sich nach ersten Händlereinschätzungen ein gemischtes Bild, denn der Umsatz lag leicht über den Erwartungen und der Ausblick wurde bestätigt.
Wie das MDax-Unternehmen am Freitag mitteilte stieg der Umsatz von 2,16 Milliarden auf 2,56 Milliarden Euro. Der Überschuss kletterte von 7,4 Millionen auf 21 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorquartal war der Nettogewinn allerdings rückläufig. Der Vorsteuergewinn stieg im Jahresvergleich von 10,8 Millionen auf 39,1 Millionen Euro – lag damit jedoch unter den Erwartungen.
Die Rückgänge begründete das Unternehmen mit der sich eintrübenden Stahlkonjunktur, dem Preisdruck sowie der üblichen saisonalen Ergebnisabschwächung.
Die Prognose bestätigte der Konzern. Die Nachfrage sei zwar „verhaltener, aber immer noch auskömmlich“. Unter Berücksichtigung der Auftragseingänge der vergangenen Wochen, „die Anlass zu gedämpftem Optimismus geben“, bekräftige man den Ausblick auf ein Vorsteuerergebnis um die 200 Millionen Euro.
Susanne Schulz
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