Paris (BoerseGo.de) – Der zweitgrößte deutsche Stahlhersteller bleibt trotz der aktuellen Turbulenzen an den Kapitalmärkten optimistisch. "Wir müssen keine Abstriche bei unserer Prognose machen", sagte Vorstandschef Jörg Fuhrmann am heutigen Mittwoch auf der Weltstahlkonferenz in Paris. Erst im August hatte Salzgitter den Ausblick auf einen Vorsteuergewinn von 200 Millionen Euro angehoben.
Derzeit sieht das Unternehmen keine Anzeichen dafür, dass sich die Krise in den Schuldenländern sich auf die Realwirtschaft im nördlichen Teil Europas auswirke. Die Nachfrageschwäche in den vergangenen Monaten erklärte Fuhrmann damit, dass Unternehmen aus Vorsicht ihre Vorräte abgebaut hätten. Daher drosselt der Stahlhersteller im laufenden Quartal seine Produktion um 10 Prozent. Im kommenden ersten Quartal dürfte die Auslastung nach Ansicht des Vorstandschef aber wieder steigen.
Christian Zoller
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