Salzgitter (BoerseGo.de) – Der Stahlkonzern Salzgitter will seine Konzernstruktur ab 1. Januar 2012 umbauen und hebt deshalb seine Prognose in Teilen an. Demnach soll der Nachsteuergewinn im Konzernabschluss 2011 voraussichtlich um rund 100 Millionen Euro höher liegen, wie der MDax-Konzern am Mittwoch mitteilte.
Den übrigen Ausblick bestätigte der zweitgrößte Stahlkocher Deutschlands. Das Vorsteuerergebnis werde nach wie vor bei 200 Millionen Euro erwartet. Die Märkte reagierten nachbörslich positiv auf die Nachricht.
Die Umstrukturierung bewirkt steuerliche Vorteile, da durch die Umstrukturierung Gewinne und Verluste inländischer Konzernteile untereinander verrechnet werden können. „Durch die Zusammenführung aller wesentlichen inländischen Konzerngesellschaften in einen einheitlichen steuerlichen Organkreis können diese Nachteile vermieden werden“, teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit.
Susanne Schulz
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