Courbevoie (BoerseGo.de) - Die Analysten der WGZ Bank stufen die Aktien des französischen Industriekonzerns Compagnie de Saint-Gobain weiterhin mit "Halten" ein. Das Kursziel wurde von 51,00 Euro auf 47,00 Euro gesenkt. Das Unternehmen hat den IPO des Verpackungsbereichs Verallia verschoben. Saint-Gobain verwies - durchaus nachvollziehbar, so die Analysten - auf das schwierige IPO-Umfeld, was auch die Liste zahlreicher abgesagter oder mit Preisabschlägen versehener Börsengänge bereits gezeigt habe.
Der IPO von 40 Prozent der Anteile zu 29,50 bis 36,00 Euro hätte einen Bruttoerlös von 0,78 bis 0,96 Milliarden Euro bedeutet. "Die Verschiebung des IPO hat unseres Erachtens auf den Aktienkurs und das operative Geschäft keinen Einfluss, da Saint Gobain aus finanzieller Sicht nicht auf die Einnahmen angewiesen ist. Vielmehr beeinträchtigt das derzeit schwache Börsenumfeld die Aktie", so die Experten.
Sebastian Weber,