Seit Mitte Dezember hat der S&P 500 praktisch ohne ernstzunehmende Atempause um mehr als 12 % zugelegt. Dank der beschriebenen Rally rückt nun auch wieder der horizontale Widerstandsbereich aus dem Hoch vom Juli vergangenen Jahres und dem Jahreshoch 2011 bei 1.356/71 Punkten in den Fokus. Da aber der RSI mittlerweile im überkauften Terrain abgekippt ist und auch der Stochastik ein neues Verkaufssignal generiert hat, dürfte ein Durchmarsch über die oben angeführten Barrieren ein schwieriges Unterfangen werden. Ins gleiche Horn stößt derzeit auch die Sentimenterhebung der „American Association of Individual Investors“. Der jüngste Wert dieser Datenreihe zeigt, dass der Anteil der Bären unter amerikanischen Privatanlegern nur noch 20 % beträgt, während das Bullenlager mit knapp 52 % mittlerweile sehr gut gefüllt ist. Kurzfristig ist die Stimmung damit etwas zu sorglos. Vor diesem Hintergrund wird im Dunstkreis der o. g. Barrieren eine Atempause zusehends wahrscheinlich. Eine erste wichtige Haltezone stellt dabei die Kombination aus dem Tief von Ende Januar bei 1.300 Punkten und dem Erholungshoch von Ende Oktober 2011 bei 1.293 Punkten dar.

Quelle: HSBC Trinkaus
externer Redakteur
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