Roth & Rau mit schwachen Quartalszahlen aber positivem Ausblick
Kategorie: DAX - MDAX - TecDAX News | News Warenterminbörsen | Klimawandel & Investment | Sektor Rohstoffe | Datum: 14.05.2010
Das erste Quartal sei aufgrund der langen Vorlaufzeiten im Projektgeschäft noch von der schlechten Auftragslage im zweiten und dritten Quartal 2009 geprägt gewesen. Der Umsatz sei wie vom Markt erwartet um 46,6 Prozent auf 35,3 Millionen Euro (2009: 66,1 Millionen Euro) zurückgegangen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe bei 1,36 Millionen Euro (2009: 9,18 Millionen Euro) gelegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei auf -0,78 Millionen Euro (2009: 7,1 Millionen Euro) und das Konzernergebnis auf -0,6 Millionen Euro (2009: 5,3 Millionen Euro) gesunken. Darüber hinaus sei der Personalaufwand im Vergleich zum Vorjahr um 43,4 Prozent auf 10,9 Millionen Euro (2009: 7,6 Millionen Euro) gestiegen.
„Unabhängig von der Geschäftsentwicklung haben wir im vergangenen Jahr keine Einschnitte im Personalbereich vorgenommen. Im Gegenteil: Wir haben zentrale Bereiche weiter verstärkt. Auch die Investitionen in Forschung und Entwicklung haben wir ungeachtet ihrer Ertragsbelastung konsequent fortgeführt. Wir sind uns sicher, dass wir den Roth & Rau Konzern damit optimal für den wieder anziehenden Markt und den zunehmenden Wettbewerbsdruck gerüstet haben“, sagte Carsten Bovenschen, Finanzvorstand bei Roth & Rau.
Die allmähliche Erholung der Rahmenbedingungen sowie die bessere Auftragslage würden sich ab dem zweiten Quartal 2010 spürbar auf die Umsatz- und Ertragskennzahlen auswirken. Bereits im zweiten Quartal sei wieder mit einem positiven operativen Ergebnis zu rechnen. Im laufenden Geschäftsjahr solle ein Konzernumsatz von 285 Millionen Euro und eine EBIT-Marge von etwa 9 Prozent erreicht werden.
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