Roth & Rau mit schwachen Quartalszahlen aber positivem Ausblick

Kategorie: DAX - MDAX - TecDAX News | News Warenterminbörsen | Klimawandel & Investment | Sektor Rohstoffe | Datum: 14.05.2010

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Hohenstein-Ernstthal (BoerseGo.de) – Der Auftragseingang des Roth & Rau Konzerns stieg im ersten Quartal um 22,5 Prozent von 45,6 Millionen Euro auf 55,86 Millionen Euro. Die dynamische Auftragsentwicklung wird sich zeitverzögert ab dem zweiten Quartal 2010 in der Umsatz- und Ertragslage des Konzerns widerspiegeln. Zum 31. März 2010 belief sich der Auftragsbestand auf 225 Millionen Euro (2009: 194 Millionen Euro), teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Das erste Quartal sei aufgrund der langen Vorlaufzeiten im Projektgeschäft noch von der schlechten Auftragslage im zweiten und dritten Quartal 2009 geprägt gewesen. Der Umsatz sei wie vom Markt erwartet um 46,6 Prozent auf 35,3 Millionen Euro (2009: 66,1 Millionen Euro) zurückgegangen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe bei 1,36 Millionen Euro (2009: 9,18 Millionen Euro) gelegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei auf -0,78 Millionen Euro (2009: 7,1 Millionen Euro) und das Konzernergebnis auf -0,6 Millionen Euro (2009: 5,3 Millionen Euro) gesunken. Darüber hinaus sei der Personalaufwand im Vergleich zum Vorjahr um 43,4 Prozent auf 10,9 Millionen Euro (2009: 7,6 Millionen Euro) gestiegen.

„Unabhängig von der Geschäftsentwicklung haben wir im vergangenen Jahr keine Einschnitte im Personalbereich vorgenommen. Im Gegenteil: Wir haben zentrale Bereiche weiter verstärkt. Auch die Investitionen in Forschung und Entwicklung haben wir ungeachtet ihrer Ertragsbelastung konsequent fortgeführt. Wir sind uns sicher, dass wir den Roth & Rau Konzern damit optimal für den wieder anziehenden Markt und den zunehmenden Wettbewerbsdruck gerüstet haben“, sagte Carsten Bovenschen, Finanzvorstand bei Roth & Rau.

Die allmähliche Erholung der Rahmenbedingungen sowie die bessere Auftragslage würden sich ab dem zweiten Quartal 2010 spürbar auf die Umsatz- und Ertragskennzahlen auswirken. Bereits im zweiten Quartal sei wieder mit einem positiven operativen Ergebnis zu rechnen. Im laufenden Geschäftsjahr solle ein Konzernumsatz von 285 Millionen Euro und eine EBIT-Marge von etwa 9 Prozent erreicht werden.

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