Frankfurt (BoerseGo.de) – Rohöl der US-Sorte WTI ist im Verbund mit Gewinnen an den Aktienmärkten und einer gestiegenen Risikobereitschaft dank der Ergebnisses des EU-Gipfels deutlich fester in den Handel am Freitag gestartet, konnte aber die Marke von 80 US-Dollar je Barrel bislang nicht zurückerobern.
Preisunterstützend wirke sich weiterhin auch der Streik in der norwegischen Ölindustrie aus, der sich laut der größten Gewerkschaft über Wochen hinziehen könnte, berichten die Rohstoffanalysten der Commerzbank im heutigen „TagesInfo Rohstoffe“. Ölpreisnegativ sei hingegen die Nachricht, dass Saudi-Arabien eine seit 22 Jahren stillgelegte Ölpipeline in Betrieb genommen hat, über die auch im Falle einer Schließung der Straße von Hormus ein Teil des saudi-arabischen Ölangebots an den Weltmarkt gelangen könnte, hieß es.
Tomke Hansmann,