Bad Neustadt (BoerseGo.de) – Rhön-Klinikum und der Technologiekonzern Siemens haben ihr gemeinsames Projekt zur Entwicklung der Partikeltherapie vorzeitig beendet. Dies teilte der fränkische Klinikbetreiber am Montag mit. Der Grund ist laut Unternehmen: Die Technologie ist noch nicht so ausgereift, um in absehbarer Zeit einen klinischen Dauerbetrieb wirtschaftlich zu realisieren.
Die Partikeltherapie solle zu Forschungszwecken aber weitergeführt werden. Gleichzeitig kündigten die Unternehmen in anderen Bereichen der Krebsdiagnostik und -therapie in Deutschland eine engere Zusammenarbeit an.
Dessen ungeachtet bestätigte der Klinikkonzern seine Ziele für das Geschäftsjahr 2011. Denn die erwarteten künftigen Erträge aus dem Einsatz der Partikeltherapie-Anlage seien im Verhältnis zur Gesamtleistung des Konzerns nicht wesentlich, hieß es. Die Konzernführung peilt für 2011 weiterhin Erlöse von 2,65 Milliarden Euro und einen Gewinn von 160 Millionen Euro an.
Bernd Lammert
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