London (BoerseGo.de) – Die Privatwirtschaft der Eurozone hat im Februar erneut geringfügige Wachstumseinbußen verzeichnet. Wie das Londoner Marktforschungsinstitut Markiteconomics am Mittwoch mitteilte, sank der Indexwert von 50,4 Punkten im Januar auf 49,7 Punkte im Februar. Damit sei das „Risiko eines Abrutschens in die Rezession keineswegs vom Tisch“, so Markit-Chefökonom Chris Williamson laut Pressemitteilung.
Der Wert für die Eurozonen-Industrie kletterte unterdessen jedoch leicht von 48,8 auf 49,0 Punkte. Trotz der leichten Erholung für die Industrie, verfehlte der vorläufige Wert die Erwartungen von 49,3 Punkten. Erfreulich sei aber, dass sich das Geschäftsklima im Zuge der positiven Nachrichten rund um die Staatsschuldenkrise und den erneuten Wachstumsanreizen seitens der EZB weiter verbessert. Dennoch, die Nachfrage ist weiterhin schwach. Erst wenn diese anzieht, wird der Aufschwung, der sich zaghaft zu Jahresbeginn gezeigt hatte, Nachhaltigkeit zeigen.
Susanne Schulz
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