New York (BoerseGo.de) – Der Anstieg der Reispreise dürfte sich nicht im bisherigen Tempo fortsetzen, da Indien ein Exportverbot für die Sorte Basmati aufgehoben hat, was Rohstoffexperten zufolge die Angebotslage auf dem Weltmarkt verbessern wird.
Die Reispreise stiegen um 42 Prozent in den letzten zwölf Monaten. Damit legten sie stärker zu als Mais und Sojabohnen. Der November-Kontrakt notierte zuletzt bei 17,195 US-Dollar in Singapur. Der Preis hatte am 12. September mit 18,54 US-Dollar den höchsten Stand seit Oktober 2008 erreicht.
„Die indischen Exporte werden den Preisauftrieb begrenzen. Wir rechnen mit einem Preis von durchschnittlich 16,00 US-Dollar pro 100 Pfund in Chicago im vierten Quartal“, sagte Abah Ofon von Standard Chartered der Nachrichtenagentur von Bloomberg. Der bisherige Durchschnittspreis liegt in diesem Quartal bei 16,987 US-Dollar.
Jens Lüders
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