Tarrytown (BoerseGo.de) - Der US-Pharmakonzern Regeneron Pharmaceuticals hat im vierten Quartal 2011 seine Verluste ausgeweitet. Wie der Konzern am Montag vor US-Handelseröffnung mitteilte, belief sich der Nettoverlust nach der Rechnungslegungsmethode GAAP auf 53,4 Millionen US-Dollar bzw. 58 Cents je Aktie, nach 14,6 Millionen US-Dollar bzw. minus 17 Cents je Aktie zuvor.
Auf Basis Non-GAAP betrugen die Nettoverluste 34 Millionen US-Dollar bzw. 37 Cents je Aktie, nach einem Minusergebnis von 1,1 Millionen US-Dollar 1 Cents je Aktie im Vorjahresquartal. Analysten hatten indes einen noch höheren Verlustausweis von 60 Cents je Aktie erwartet.
Der Umsatz lag bei 123 Millionen US-Dollar (Vj: 113,7 Mio. US-Dollar), während der Markt hier 130 Millionen US-Dollar in Aussicht gestellt hatte. Für 2012 erwartet die Konzernführung höhere Umsatzerlöse von 250 bis 300 Millionen US-Dollar, statt der zuvor angepeilten 140 bis 160 Millionen US-Dollar.
Gemeinsam mit seinem Partner, dem Leverkusener Bayer-Konzern, arbeitet Regeneron Pharmaceuticals derzeit in der Hautsache an der Entwicklung von VEGF Trap-Eye - Aflibercept-Lösung zur Anwendung am Auge - zur weltweiten Behandlung der feuchten AMD, des Zentralvenenverschlusses der Netzhaut (CRVO), des diabetischen Makula-Ödems (DME) und der choroidalen Neovaskularisation bei starker Kurzsichtigkeit (mCNV).
Bernd Lammert
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