New York (BoerseGo.de) – Der US-Rüstungs- und Elektronikkonzern Raytheon hat im dritten Quartal dank steuerlicher Einmaleffekte den Analystenkonsens beim Gewinn deutlich überboten. Der Umsatz blieb leicht hinter den Erwartungen zurück.
Der Umsatz wurde mit 6,13 Milliarden US-Dollar gemeldet, verglichen mit 6,27 Milliarden US-Dollar vor einem Jahr. Der Konsens lag bei 6,38 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten lag bei 1,43 US-Dollar je Aktie, im Vergleich zu 1,71 US-Dollar je Aktie zuvor. Steuerrechtliche Einmaleffekte leisteten dabei einen positiven Beitrag von 0,28 US-Dollar je Aktie. Der Konsens erwartete einen Gewinn je Aktie von 1,33 US-Dollar.
„Die jüngsten Kostensenkungsmaßnahmen haben zu einer Stärkung des Cashflow beigetragen“, kommentierte Vorstand William H. Swanson die Zahlen.
Der operative Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit lag bei 859,0 Millionen US-Dollar, im Vergleich zu 413,0 Millionen US-Dollar vor einem Jahr. Der Anstieg resultierte aus Veränderungen bei den Abrechnungsperioden mit den Kunden, einer Steuerrückerstattung sowie Kürzungen im Working Capital.
Jens Lüders
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