Rauchverbot in China schlecht für Philip Morris

Kategorie: US-Markt News | Top-Artikel | Datum: 19.01.2010

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New York (BoerseGo.de) – Laut der Nachrichtenagentur AP werden in China jedes Jahr zwei Billionen Zigaretten verkauft. 60 Prozent der männlichen erwachsenen Bevölkerung in der Volksrepublik sind Raucher. Gemäß der Nachrichtenagentur AP wird China in sieben der größten Provinzhauptstädte des Landes das Rauchen in geschlossenen Räumen verbieten. Diese Nachricht wird besonders hart Philip Morris treffen. Zu Philip Morris zählt unter anderem die meistverkaufte Zigarettenmarke der Welt, Marlboro. Im letzten Quartal hat Philip Morris 3,2 Milliarden Dollar von seinem Gesamtumsatz in Höhe von 16,6 Milliarden Dollar in Asien generiert. Dabei liegt China beim Zigarettenabsatz an der Spitze.

Die Tabakgesellschaften sind durch Steuern und Regulierungen in den USA bei ständig abnehmender Raucherzahl fast um ihre Existenz gebracht worden. Den Unternehmen bleibt zur Steigerung ihrer Umsätze nur eine Preiserhöhung übrig. Der Trend zur Eindämmung des Rauchens hat auch Europa erreicht. Wenn er aber auch in China ankommt, welches für die Tabakindustrie die Zukunft bedeutet, so ist dies eine schlimmere Nachricht als eine unbegründete Klage wegen tödlicher Folgen des Rauchens.
Bild: ©iStockphoto.com

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Über den Autor:

Christian Hoyer,
Redakteur

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