Köln (BoerseGo.de) - Die Telekommunikationsfirma QSC führt nach Aussagen ihres Chefs Bernd Schlobohm keine Übernahmeverhandlungen mit dem Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR). "Es gibt keine Übernahmegespräche zwischen KKR und QSC", sagte Schlobohm am Montag.
Hintergrund ist ein Bericht des „Platow-Brief“, demzufolge die Kölner ins Visier von KKR geraten sein sollen. Der Informationsdienst hatte keine Quellen für seine Spekulationen genannt. KKR hat sich bereits das Telekom-Unternehmen Versatel im Mai 2011 für gut 240 Millionen Euro einverleibt. Mit dem QSC-Zukauf sollte die Telekomtochter Versatel gestärkt werden, heißt es bei dem Anlegermagazin. Gemessen am Umsatz ist Versatel die Nummer Zwei, nach Breitband-Kundenverträgen die Nummer Drei in Deutschland.
Nach der Übernahme hatte KKR damals angekündigt, Versatel zum bevorzugten Netzwerkpartner für Groß- und Geschäftskunden umzubauen. Allerdings kämpft das Unternehmen in der umkämpften Branche mit sinkenden Umsätzen.
QSC hat zuletzt betont, dass einige Ankeraktionäre derzeit wohl nicht zu einem Verkauf bereit sind. Die Aktie kann von den Gerüchten profitieren und reüssiert am Vormittag im Gegensatz zum Gesamtmarkt.
Bernd Lammert
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