Köln (BoerseGo.de) - Der Telekomanbieter QSC ist mit einem Gewinnsprung in das neue Jahr gestartet. Wie das Kölner Unternehmen am Montag preisgab, verdoppelte sich im ersten Quartal der Überschuss von 3,2 auf 6,5 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich auf 20,5 Millionen Euro gegenüber 19,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Dieses steigende EBITDA sowie rückläufige Abschreibungen ermöglichten im ersten Quartal 2011 eine Erhöhung des operativen Ergebnisses (EBIT) auf 8,1 Millionen Euro gegenüber 3,9 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die EBIT-Marge verdoppelte sich auf 8 Prozent.
Der Umsatz sank allerdings von 105,9 auf 105,1 Millionen Euro. Als Grund gab das Tec-DAX-Unternehmen Rückgänge wegen der halbierten Terminierungsentgelte. Die Regulierungsbehörde für die Telekommunikationsbranche, die Bonner Bundesnetzagentur, legt die Preise vor, die Mobilfunkbetreiber für die Weiterleitung der Gespräche in ihre Netze erhalten.
Den Unternehmensangaben zufolge setzt das auf Geschäftskunden spezialisierte Unternehmen seinen Transformationsprozess von einem Netzbetreiber zu einem Serviceanbieter von Telekommunikationsdienstleistungen erfolgreich fort. Die Umsätze mit klassischen Produkten eines Netzbetreibers wie Call-by-Call und ADSL2+ sanken im Berichtszeitraum um 7,8 Millionen Euro auf 28,9 Millionen Euro; die Umsätze mit IP-basierten Produkten und Diensten stiegen demgegenüber um 7,0 Millionen Euro auf 76,2 Millionen Euro. QSC erwirtschaftete damit im abgelaufenen Quartal 73 Prozent der Umsätze in diesen Geschäftsfeldern, im ersten Quartal 2010 lag diese Größe bei 65 Prozent.
Für 2011 will QSC erstmals eine Dividende ausschütten.
Bernd Lammert
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