New York (BoerseGo.de) - Der Goldpreis dürfte gemäß den Analysten von HSBC Securities im laufenden Jahr ein durchschnittliches Niveau von 925 Dollar je Feinunze aufweisen. Hiefür spreche eine gestiegene Nachfrage nach sogenannte sichere Investments, zumal die Weltwirtschaft nach wie vor mit erheblichen Schwierigkeiten ringt.
Wie aus einem Bericht von Bloomberg weiter hervorgeht, haben die Experten ihr ursprüngliches Durchschnittsziel zum Goldpreis zu 2009 von 875 Dollar je Feinunze um 5,7 Prozent angehoben. Für 2010 und 2011 erfolgt eine Anhebung der Schätzungen um 8,6 Prozent auf 950 Dollar je Feinunze sowie um 14 Prozent auf 825 Dollar je Feinunze.
Der Goldpreis sei Gegenstand von unzähligen konkurrierenden Zwängen, wie etwa einer starken Investorennachfrage, möglicher starker Preisschwankungen im Rohstoffsektor, einer schwachen Schmucknachfrage, einer stagnierenden Produktion und kräftiger Verkäufe von Schrottgold. Das Wechselspiel dieser Einflüsse werde den Goldpreis in einer breiten und volatilen Handelsspanne halten.
Zum Silberpreis beließ HSBC die ursprüngliche Schätzung für 2009 von 12,5 Dollar je Unze unverändert. Ebenso erfolgte eine Bestätigung der Prognosen für 2010 und 2011 in Höhe von 14 Dollar je Unze und 13,5 Dollar je Unze. Im bisherigen Jahresverlauf notierte der Silberpreis bei durchschnittlich 13,2705 Dollar je Unze.
Zur Schätzung für Platin erfolgt zum laufenden Jahr eine Anhebung des Durchschnittspreisniveaus um 6,8 Prozent auf 1.175 Dollar je Unze. Die Prognosen für 2010 und 2011 über durchschnittliche Preisziele von 1.500 Dollar je Unze und 1.475 Dollar je Unze blieben unverändert.
Die Anhebung für 2009 sei unter dem Blickwinkel einer offensichtlichen Stabilisierung der Nachfrage aus der Autobranche und der Industrie zu betrachten. Für einen festen Platinpreis spreche ebenso die Drosselung im Bereich der Produktion. Jedoch werde wegen des Konjunkturabschwungs auf eine rückläufige Nachfrage nach Luxusprodukten und Schmuck hingewiesen. Die Nachfrage aus China sollte jedoch anderenorts liegende Verluste größtenteils kompensieren.
Keine Veränderung der Prognosen setzte es zu Palladium. Hier sehen die Experten für 2009, 2010 und 2011 nach wie vor durchschnittliche Preisniveaus von 225 Dollar je Unze, 315 Dollar je Unze sowie 325 Dollar je Unze.
Christoph Huber,
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