Düsseldorf (BoerseGo.de) – Der Sportwagenhersteller Porsche will seine Modellpalette von derzeit vier auf sieben Modelle ausweiten. „Wir wollen bis 2018 mindestens 200.000 Autos verkaufen, statt vier künftig sieben Modellreihen bauen und die Beschäftigung um 50 Prozent erhöhen. Sie sehen, wir haben ehrgeizige Ziele“, sagte Porsche-Chef Matthias Müller im Interview mit dem Handelsblatt (HB – Donnerstagausgabe).
Um die ehrgeizigen Ziele zu erreichen, muss Autobauer jedoch erst einmal tief in die Tasche greifen. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sollen um rund die Hälfte auf 1,5 Milliarden Euro jährlich erhöht werden, fuhr Müller fort. Gleichzeitig würden 7.000 neue Stellen entstehen.
Bezüglich der neuen Modellreihen gab Müller zu verstehen, dass ihm eine kleine Version des viertürigen Coupés Panamera mit Namen Pajun vorschwebt sowie eine moderne Variante des James-Dean-Modells. Das Projekt liefe unter dem Namen 551 Spyder. Dann soll es auch am oberen Ende der Preisliste noch eine Neuerung geben: einen Supersportwagen, Größenordnung 400.000 Euro.
Konkret strebt Müller eine Umsatzrendite von 15 Prozent an und eine Kapitalrendite von 21 Prozent. „Jede einzelne Baureihe muss diese Ziele erreichen“, sagte er dem HB.
Susanne Schulz
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