Pimco-Chef sieht Verschärfung u. Unterschätzung von Staatsschuldenkrisen

Kategorie: US-Markt News | Investmentstrategen / Technische Analysten | Trackbox US | Top-Artikel | Datum: 11.03.2010

London (BoerseGo.de) - Die derzeit in Verschlechterung begriffene Lage im Bereich der Staatshaushalte dürfte die Weltwirtschaft mehr beanspruchen, als dies derzeit zur Realisierung gebracht wird. Damit rechnet mit Mohamed A. El-Erian der Chef des Investmentfondsriesen Pacific Investment Management Co. (Pimco) im Rahmen  eines Artikels in der “Financial Times“. Die Bedeutung der Schocks in den öffentlichen Finanzen werde noch nicht in ausreichender Weise verstanden und bewertet. Das Potenzial der Beschädigung aus explodierten Staatsschulden stehe derzeit im erhöhten Fokus. Dabei richte sich die Aufmerksamkeit zu stark auf das kleine Prisma von Griechenland. Um die zur Bewältigung der Finanzkrise erforderlich gewordene Rekordaufnahme an Schulden zu meistern dürften sich Regierungen zu schweren Entscheidungen für Steueranhebungen und Ausgabenkürzungen gezwungen sehen. Die Vermeidung von derartigen fiskalen Maßnahmen würde die Wahrscheinlichkeit zum Entstehen bringen, dass Regierungen ihre enormen Schuldenberge über Inflation oder Zahlungseinstellungen zu eliminieren beabsichtigen. Die gestiegene Schuldenlast in vielen entwickelten Nationen einschließlich der USA vermindere nun die Konjunkturperspektiven für die Welt der Industriestaaten gegenüber den Emerging Markets, heißt es weiter von El-Erian.
Bild: ©iStockphoto.com/gary718

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Christoph Huber,
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