Sulzemoos (BoerseGo.de) – Das Photovoltaik-Unternehmen Phoenix Solar hat seine Prognose deutlich nach unten korrigiert. Als Hauptgrund für die sich abzeichnenden Verluste nennt das Unternehmen Lagerbestandsabwertungen aufgrund eines ungebrochenen Preisverfalls bei Solarmodulen. Der Konzern ist Großhändler und baut als Projektgesellschaft große Solarparks. Das Management reduziert seine Umsatzprognose von einem leicht zurückgehenden Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr (2010: 635,7 Mio. Euro) auf 350 bis 400 Millionen Euro. Die Prognose für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird von minus 42 Millionen auf minus 49 Millionen Euro gesenkt.
„Die Prognoseänderung reflektiert eine schwächer als erwartete Marktbelebung im zweiten Halbjahr 2011, vor allem im bisherigen Leitmarkt Deutschland. Darüber hinaus ist die erwartete Jahresendrally zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht absehbar“, so das Unternehmen. Weiter hieß es, dass kurzfristige Kostensenkungsmaßnahmen eingeleitet wurden und dass das Geschäftsmodell überarbeitet werde. Mit Hilfe weiterer Kostensenkungen soll dann im Geschäftsjahr 2012 wieder die Gewinnzone erreicht werden.
Christian Hoyer,
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