San Francisco (BoerseGo.de) - Der US-Pharmariese Merck & Co. sieht nach Aussage des Konzernlenkers Ken Frazier Spielraum, um einen zusätzlichen Wert für die Aktionäre zu schaffen. Wie er auf einer Investorenveranstaltung der Investmentbank JP Morgan in San Francisco erklärte, könnte dies beispielsweise über einen Rückkauf von Aktien erfolgen.
"Wir haben das Ziel, für unsere Aktionäre zusätzlichen Wert zu schaffen", so das Statement. In den Jahren 2010 und 2011 hat der Konzern bereits eigene Aktien im Wert von drei Milliarden US-Dollar zurückgekauft. Zudem wurden in diesem Zeitraum Dividenden im Volumen von rund neun Milliarden US-Dollar ausgeschüttet. Größere Zukäufe seien aber nicht geplant.
Kleinere Akquisitionen für die Therapiefelder „Asthma“, „Hepatitis C“ sowie „Rheuma und Arthritis“ seien aber denkbar. Trotz des Patentablaufs beim Asthma-Mittel Singulair zeigte sich der Konzernlenker für die weitere Geschäftsentwicklung optimistisch. Das Mittel, dass demnächst von den Generika Konkurrenz bekommt, hatte im Jahr 2011 einen Jahresumsatz von fünf Milliarden US-Dollar generiert.
Jens Lüders
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