Frankfurt (BoerseGo.de) - Palladium hat zu Wochenbeginn zunächst deutlich bis 646,00 US-Dollar je Feinunze zugelegt, bevor das Edelmetall im Zuge der Vorzeichenänderung an den Märkten auf breiterer Basis ebenfalls nachgab.
Zu dem Anstieg beigetragen haben dürften Meldungen, denen zufolge Russland in den nächsten beiden Jahren jeweils nur noch 4-4,5 Tonnen Palladium exportieren will (rund 130-150.000 Unzen). Im vergangenen Jahr wurden noch rund eine Million Unzen verkauft, womit ein deutliches Angebotsdefizit verhindert wurde. „Solange es nicht zu einem konjunkturbedingten Nachfrageeinbruch kommt, dürfte sich der Palladiummarkt weiter einengen. Der Preis sollte langfristig betrachtet daher gut unterstützt sein“, schreiben die Rohstoffanalysten der Commerzbank im heutigen „TagesInfo Rohstoffe“.
Am Dienstag weitet Palladium seine Verluste aus und notierte bislang bei 602,00 US-Dollar je Feinunze im Tief. Gegen 12:55 Uhr MESZ wird die Unze zu 607,75 US-Dollar gehandelt.
Tomke Hansmann
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