Zürich (BoerseGo.de) - Palladium hat sich am Mittwoch schwächer entwickelt. Nach Einschätzung der Credit Suisse erwiesen sich der stärkere US-Dollar sowie der unerwartete Rückgang der US-Inflation als Belastungsfaktoren. Palladium werde im Jahr 2012 vermutlich ein Angebotsdefizit aufweisen, schreibt Tobias Merath im heutigen "Research Daily". In diesem Jahr sei dagegen mit einem Angebotsüberschuss zu rechnen.
So hat die Edelmetallraffinerie Johnson Matthey eine neue Angebots- und Nachfrageschätzung für Palladium abgegeben. Demnach soll es im laufenden Jahr einen Überschuss von 725 Kilounzen geben, was mit einem höheren Angebot aus oberirdischen Beständen in Russland begründet wird. Im Jahr 2012 soll der Palladium-Markt dann ein Defizit aufweisen, da die russischen Verkäufe wieder nachlassen sollen. Für Palladium rechnet Johnson Matthey im Jahr 2012 mit einer Preisspanne von 500 bis 800 US-Dollar je Unze.
Jens Lüders
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