Zug (BoerseGo.de) - Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property (PSP) hat im ersten Halbjahr 2011 mehr verdient. Wie PSP am Dienstag mitteilte, konnte der Liegenschaftsertrag um 5 Prozent auf 136,9 Millionen CHF gesteigert werden. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungn (EBITDA) ohne Liegenschaftserfolge (ohne Bewertungsdifferenzen sowie ohne realisierten Erfolg aus Liegenschaftsverkäufen) kletterte um 2 Prozent auf 120,2 Millionen CHF. Der Gewinn ohne Liegenschaftserfolge lag mit 77,3 Millionen CHF um 3 Prozent über dem Vorjahreswert.
Die Neubewertung der Liegenschaften führte zu einer Aufwertung um 152,8 Millionen CHF, was in der Hauptsache auf einen um 8 Basispunkte tieferen durchschnittlich gewichteten Diskontsatz, den Abschluss neuer Mietverträge zu höheren Mieten und leicht gestiegenen Marktmieten geschuldet sei, so das Unternehmen.
Insgesamt umfasste das Portfolio 170 Büro- und Geschäftshäuser. Dazu kamen acht Areale mit Entwicklungsprojekten. Die Leerstandsquote stieg auf 8,9 von 8,5 Prozent.
Für die weitere Ergebnisentwicklung gibt sich PSP durchaus optimistisch. Der EBITDA-Ausblick für das Gesamtjahr wurde angehoben. PSP erwartet nun ein EBITDA ohne Liegenschaftserfolge von 225 Millionen CHF. Zuvor waren 220 Millionen CHF in Aussicht gestellt. Die Leerstandsquote soll neu bei unter 9 Prozent nach bisher rund 9 Prozent liegen.
Bernd Lammert
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