Cuxhaven (BoerseGo.de) – Der Windpark-Projektierer PNE Wind startet beschwingt in sein neues Geschäftsjahr. Im ersten Quartal erzielten die Cuxhavener laut Unternehmensangaben von Montag ein Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von 2,5 Millionen Euro (Vorjahr: 10,2 Mio. Euro). Beim Ergebnis vor Steuern (EBT) erreichte die PNE Wind 1,8 Millionen Euro (Vorjahr: 9,3 Mio. Euro), das Konzernergebnis betrug rund 1,7 Millionen Euro (Vorjahr: 9,3 Mio. Euro). Den Ergebnisrückgang begründet das Unternehmen mit außerordentlichen Erlösen von 11,2 Millionen Euro wegen der Konsolidierung der Projektgesellschaft „Gode Wind I“ im ersten Quartal des Vorjahres.
Zu den aktuellen Ergebniszahlen trug laut der PNE Wind vor allem die gute Entwicklung im Offshore-Bereich bei, da wichtige Meilensteine erreicht werden konnten. „Auf Grund der derzeitigen Diskussion um den Ausbau insbesondere der Offshore-Windenergie sehen wir uns mit aktuell sechs eigenen Offshore-Projekten gut gerüstet, um von den künftigen Entwicklungen am Markt zu profitieren, sagte Vorstandschef Martin Billhardt. „Wir gehen zudem davon aus, dass die veränderte politische Lage neue Impulse für unser Geschäftsmodell gibt“. Weiteres Potenzial sieht der Konzern in internationalen Projekten, die insbesondere in den USA und Großbritannien anlaufen.
Auf Basis der aktuellen Ergebnisse für die ersten drei Monate bekräftigt die Konzernführung die Prognose, die für die Geschäftsjahre 2011 bis 2013 ein kumuliertes EBIT von 60 bis 72 Millionen Euro vorsieht.
Bernd Lammert
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