PKV-Versicherer passen Beiträge überproportional an
Kategorie: Versicherungs-News | Geldanlage | Datum: 28.05.2010
"In 2009 und 2010 wurden die PKV-Tarifbeiträge durchschnittlich stärker erhöht. Dieser Effekt lässt sich vor allem durch das GKV Wettbewerbsstärkungsgesetz (WSG) erklären. Viele Anbieter passten in 2008 eher moderat an, um dann nach Einführung der Portabilität in 2009 stärker anzupassen", sagt Dr. Martin Zsohar, Geschäftsführer Product Technology bei Morgen & Morgen.
Die niedrigste Beitragserhöhung im Zeitraum von 2000 bis 2010 aller marktweiten Frauen-Tarife lag im Durchschnitt bei jährlich 0,7 Prozent, während die höchste Anpassung 7,35 Prozent betrug. Bei den Männer-Tarifen fällt neben der im Schnitt höheren Anpassung auch die Spanne größer aus: von 1,3 Prozent Erhöhung bis hin zu 11,6 Prozent.
"Tarife für Frauen sind im Schnitt beitragsstabiler als die der Männer. Dies liegt zum einen daran, dass in den letzten drei Jahren das AGG (Allgemeines Gleichstellungsgesetz) die Frauen durch Umverteilung der Kosten begünstigt hat und zum anderen daran, dass Frauen statistisch gesehen mehr auf sich und ihre Gesundheit achten", so Zsohar.
Bild: ©iStockphoto.com/Dr. Heinz Linke
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