New York (BoerseGo.de) - Der deutsche Software-Konzern SAP ist gegen eine geforderte Schadensersatzzahlung an den US-Konkurrenten Oracle erfolgreich vorgegangen und muss nun eine deutlich geringere Strafe zahlen als der US-Konzern gefordert hat. Die Softwareschmiede SAP war wegen des nicht erlaubten Herunterladens von Software-Codes von Oracle-Rechnern von einem US-Gericht zu einer Schadenersatzsumme in Höhe von zuerst 1,3 Milliarden US-Dollar verurteilt worden. Eine US-Richterin hat dieses Urteil heute rückgängig gemacht. Der geforderte Betrag sei überzogen, begründete die Richterin Phyllis Hamilton ihren Gerichtsentscheid. Oracle kann nun eine Zahlung von 272 Millionen US-Dollar von SAP akzeptieren. Andernfalls müsste das Verfahren nochmals von vorne beginnen und ganz neu aufgerollt werden.
Die Aktie von Oracle notiert bei 27,84 US-Dollar, was einem Minus von 0,23 US-Dollar oder 0,80 Prozent entspricht.
Jens Lüders
Sie müssen sich erst anmelden, um Kommentare abgeben zu können. Login
Kommentare (0)
Einen Kommentar abgeben: