Obama macht Kompromisse im Verhütungsmittelstreit

Kategorie: US-Markt News | Datum: 10.02. 19:12

Washington D.C. (BoerseGo.de) – US-Präsident Barack Obama hat seine Einschätzung im Konflikt mit der katholischen Kirche über das Thema "Verhütungsmittel auf Krankenkassenkosten" geändert. Das US-Präsidialamt teilte heute mit, dass kirchliche Einrichtungen ihren Mitarbeitern keine eigene Krankenversicherung mit der Kostenübernahme von Verhütungsmitteln anbieten müssen.

Es sei die Aufgabe der Versicherungen, den Angestellten katholischer Schulen und Krankenhäuser kostenlos Mittel zur Familienplanung zur Verfügung zu stellen, so der neue Standpunkt. Durch die neue Regelung soll jede Frau kostenlosen Zugang zu Verhütungsmitteln erhalten. Mit der Verlagerung der Verantwortung auf die Versicherungen könne die religiöse Freiheit gewahrt bleiben, so die Pressemitteilung.

Ursprünglich war vorgesehen, dass kirchliche Einrichtungen auch eigene Krankenversicherungen mit einer Übernahme der Verhütungskosten anbieten müssen. Lediglich die Kirchen sollten von dieser Regelung ausgenommen werden.

Die katholische Kirche lehnt die meisten Verhütungsmethoden ab. Kritiker werfen dem US-Präsidenten vor, mit dem Richtungswechsel Wahlkampf zu betreiben und seinen ursprünglichen Standpunkt aufgegeben zu haben.

Diskussion zu diesem Artikel:

Umfrage

Der Börsenstart der Facebook-Aktie verlief nicht ganz so vielversprechend wie erwartet. Wird der Titel dennoch eine neue Erfolgsgeschichte schreiben?


(Ergebnis anzeigen)

zum Umfrage-Archiv

Kursdaten: L&S Realtime - Börse Stuttgart + 15 Min. - Deutsche Börse AG + 15 Min.

provided by vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste AG

Quelle: WM Datenservice

The copyright of Nikkei 225 is owned by Nikkei Inc.

The Dow Jones IndexesSM are proprietary to and distributed by CME Group Index Services LLC and have been licensed for use.

For the Terms and Conditions of Use of the Dow Jones IndexesSM please see here.