Ökonom: Erholung von US-Wirtschaft erbärmlich/Lage weiter rezessiv
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Datum: 06.01.2010
New York (BoerseGo.de) - Der Chefökonom und Stratege des kanadischen Investmenthauses Gluskin Sheff, David Rosenberg hat seine im Vorjahr getätigte pessimistische Haltung zur US-Wirtschaft zur Bekräftigung gebracht. Dieser macht darauf aufmerksam, dass die US-Wirtschaft trotz der weltweiten stimulierenden Maßnahmen und Rettungspakete im dritten Quartal nur um annualisiert 2,2 Prozent gewachsen ist. Abzüglich der Stimulierung wäre das Bruttoinlandsprodukt im besten Fall um vier Prozent geschrumpft. Der schärfsten über vier Quartale bestandenen Abschwungphase der Nachkriegszeit sei daher nur ein kümmerlicher Rebound nach oben gefolgt. Es gebe zwar Heere von Wirtschaftswissenschaftler die das Ende der Rezession behaupten, aber es stelle sich die Frage, ob ein Wirtschaftswachstum von 2,2 Prozent im dritten Quartal tatsächlich um vieles besser ist als die 1,5 Prozent-Expansion während der Steuersenkungsphase des zweiten Quartals 2008. Die Performance vom zweiten Quartal 2008 sei sogar solider als jene des dritten Quartals 2009, zumal sich die damaligen Absätze mit einem Anstieg von annualisiert 2,7 Prozent belebten, während im dritten Quartal des Vorjahres nur ein entsprechendes Plus von 1,9 Prozent zu Buche stand. In Wahrheit gehe es in 2010 um das Thema eines nach wie vor am Boden liegenden Konsum und Hausmarkt. Im übrigen befinde sich in dem Land nahezu jedermann in Zahlungsschwierigkeiten.
Bild: ©www.flickr.com/wiesmann
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