Nach Achterbahnfahrt zeigt der DAX Stärke

Kategorie: Marktberichte | Marktberichte (Dow Jones) | Top-Artikel (Dow Jones) | Marktberichte (Trackbox: Intraday Marktkommentierung) | Datum: 12.06.2012

Chart
delayed 53,09 0,09% mehr Optionen
delayed 33,43 -2,83% mehr Optionen
delayed 11,69 -2,28% mehr Optionen
delayed 8,66 -1,83% mehr Optionen
delayed 94,26 -0,46% mehr Optionen
delayed 12,81 -1,91% mehr Optionen
delayed 18,50 -0,96% mehr Optionen
delayed 7,42 -1,71% mehr Optionen
delayed 81,30 -3,43% mehr Optionen
delayed 111,30 -1,29% mehr Optionen
delayed 8.004,83 -2,35% mehr Optionen
delayed 942,40 -1,67% mehr Optionen
delayed 13.830,39 -2,05% mehr Optionen
delayed 34,98 -1,35% mehr Optionen
delayed 5.892,92 -1,28% mehr Optionen
delayed 714,91 -2,24% mehr Optionen
delayed 4.147,04 -2,28% mehr Optionen
delayed 3.050,25 -2,25% mehr Optionen
delayed 17,23 -2,93% mehr Optionen
delayed 10,60 4,33% mehr Optionen

DJ XETRA-SCHLUSS/Nach Achterbahnfahrt zeigt der DAX Stärke

Von Benjamin Krieger

FRANKFURT--Erstaunlich robust hat sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag präsentiert. Während Anleger die Kurse spanischer und italienischer Anleihen auf Talfahrt schickten und auch die als sicher geltenden deutsche Bundesanleihen unter die Räder gerieten, konnte sich der DAX am Ende eines volatilen Handelstages sogar noch ins Plus retten. Der Leitindex rückte um 0,3 Prozent auf 6.161 Punkte vor. Die Indizes der Nebenwerte MDAX, TecDAX und SDAX gaben dagegen zwischen 0,3 und 1 Prozent nach.

Die Schuldenkrise hat die Finanzmärkte weiter fest im Griff. Die Renditen der Anleihen der Eurozone-Peripherie sprangen am Nachmittag kräftig nach oben, als die Ratingagentur Fitch gegen 16.00 Uhr die Abstufung von weiteren 18 spanischen Banken meldete. Zuvor hatte die Agentur bereits das Rating der Großbanken BBVA und Santander gesenkt.

Die Aktienkurse gerieten daraufhin unter Druck, der DAX handelte im Tagestief 1 Prozent niedriger. Anschließend erholten sich die Kurse jedoch wieder. Händler verwiesen zur Begründung für die Erholung im späten Geschäft darauf, dass Fitch bereits am Donnerstag die Kreditwürdigkeit Spaniens auf "BBB" gesenkt hat. "Da ist die Abstufung der spanischen Banken nur logisch und war eigentlich zur erwarten", sagte ein Händler.

Zu den heftigen Kursschwankungen wegen immer neuer Nachrichten zu Schuldenkrise und Konjunkturschwäche kommt, dass am Freitag an den europäischen Börsen Optionen und Terminkontrakte auf Indizes und Aktien verfallen. Im Vorfeld dieses so genannten großen Verfalls nehmen oftmals die Volatilitäten noch zu, weil Anleger sich für diesen wichtigen Termin am Markt positionieren.

Händler sprachen denn auch von recht hohen Umsätzen am Terminmarkt, aber dünnen Volumina im Kassahandel mit den Einzelaktien. Auf dem Handelssystem Xetra wechselten 142,6 Millionen DAX-30-Aktien im Gesamtwert von 2,68 Milliarden Euro die Besitzer. Am Montag wurden für insgesamt knapp drei Milliarden Euro DAX-Aktien gehandelt.

Gesucht waren die Aktien solcher Unternehmen, die wegen ihres relativ konjunkturunabhängigen Geschäfts als defensives Investment gelten. So stiegen die Pharmawerte Bayer um 1,5 Prozent, Fresenius Medical Care um 0,9 Prozent und Fresenius um 2,6 Prozent. Sie waren damit Tagessieger im DAX. Deutsche Telekom legten um 1,7 Prozent zu.

E.ON schlossen 2 Prozent fester, nachdem UBS die Aktie auf "Kaufen" von "Neutral" hochgestuft hatte. Für E.ON spricht nach Einschätzung der UBS, dass der Stromproduzent früher als die Wettbewerber Sparmaßnahmen ergriffen und Vermögenswerte veräußert habe. RWE stiegen im Sog von E.ON um 0,7 Prozent.

Die fallenden Kurse von Anleihen aus der Peripherie der Eurozone lastete erneut auf den Bankenaktien. Commerzbank gaben um 1,4 Prozent und Deutsche Bank um 1 Prozent nach. Aareal Bank verbilligten sich um 2,6 Prozent.

=== 
INDEX             zuletzt   +/- % 
DAX              6.161,24  +0,33% 
DAX-Future       6.144,50  +0,66% 
XDAX             6.144,33  +0,66% 
MDAX            10.044,90  -0,58% 
TecDAX      737,24         -0,31% 
SDAX             4.745,96  -1,01% 
=== 
 DJG/bek/raz 
 

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

Bild: ©www.flickr.com/rednuht

Diskussion zu diesem Artikel:

Über den Autor:

Dow Jones News

Umfrage

Der bekannte US-Ökonom Adam Posen reduziert die hohe Wettbewerbsfähigkeit und den Exporterfolg Deutschlands auf eine Kombination aus Niedrig-Löhnen und der Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse. Gleichzeitig mahnt er die mangelnde Investitionsbereitschaft hiesiger Unternehmen an. Hat er mit seiner Aussage Recht?


(Ergebnis anzeigen)

zum Umfrage-Archiv

Kursdaten: L&S Realtime - Börse Stuttgart + 15 Min. - Deutsche Börse AG + 15 Min.

provided by vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste AG

Quelle: WM Datenservice

Quelle für Kurse und Daten: ARIVA.DE AG

The copyright of Nikkei 225 is owned by Nikkei Inc.

The Dow Jones IndexesSM are proprietary to and distributed by CME Group Index Services LLC and have been licensed for use.

For the Terms and Conditions of Use of the Dow Jones IndexesSM please see here.