Shanghai (BoerseGo.de) – Die Preise für Rohstoffe sind am Donnerstag gewaltig unter Druck. Ausgelöst hatte den Preisverfall ein Gerücht aus China. Dort soll es Untersuchungen größerer Positionen im Gummi-Future geben, schreibt Bloomberg. Von offizieller Seite der chinesichen Regulierungsbehörden, gibt es dazu keinen Kommentar. Bei Zink setzte dann ein regelrechter Ausverkauf ein. Zink fiel zunächst rund fünf Prozent, und erreichte damit das 5-Prozent-Limit, bevor sich der Future wieder leicht erholen konnte. Die Investoren reagierten ziemlich panisch, sagte ein Händler in Singapur. Es sah so aus als wollte jemand Zink raushauen, um Gewinne zu sichern, er traf aber nicht auf Käufer. Danach breitete sich das Desaster über den gesamten Rohstoffmarkt aus, sagte der Händler weiter. Einen Absturz wie diesen innerhalb von fünf Minuten, gibt es selten. Wenn mehr Betrieb gewesen wäre, hätten die Verluste durchaus höher sein können, sagte er weiter. „Es sind offenbar LME-Zink-Stopps, die bei $2.190 platziert waren erst bei $2.140 gedeckt worden“. Wir rechnen damit, dass Metalle erst einmal weiter zu kämpfen haben, sagte ein anderer.
Mit Gummi kam das Desaster
Kategorie: News Warenterminbörsen | Rohstoff News | Top-Artikel | News Allgemein | Sektor Rohstoffe | Datum: 09.09.2010
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