Microsoft klagt bei EU-Kommission gegen Google und Motorola

Kategorie: US-Markt News | Datum: 22.02. 17:53

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New York (BoerseGo.de) - Microsoft hat bei der EU-Kommission eine formelle Wettbewerbsrechtsbeschwerde gegen die Rivalen Google und den Handy-Hersteller Motorola Mobility eingereicht. Microsoft sieht den Verkauf seines Betriebssystems Windows sowie der Xbox-Spielekonsole behindert, wie „Spiegel Online“ am Mittwoch berichtet.

Die Konzerne streiten sich über Patente, welche für drahtlose W-Lan-Verbindungen nötig sind. Zudem ist der Videostandard H.264, der für Videoplayer auf Mobilgeräten benötigt wird, Gegenstand der Auseinandersetzungen. Microsoft zahlt für die Nutzung des H.264-Videocodecs pro Windows-Kopie zwei US-Cent an die Lizenzgeber.

Motorola Mobility verlangt für seine 50 Patente, die zum H.264-Standard gehören, eine Lizenzgebühr, die sich am Preis des Endgerätes orientiert. Bei einem 1.000-US-Dollar-Laptop sollen dies nach Berechnungen von Microsoft insgesamt 22,50 US-Dollar sein.

Würde sich Microsoft so verhalten wie Motorola, würden alleine die in Windows enthaltenen Industriestandards mehr kosten als alle anderen Kosten, die beim Bau von PCs, Tablet-PCs und Smartphones anfallen, so der Vorwurf.

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