Wilmington (BoerseGo.de) – Der US-Chemiegigant DuPont mit Sitz in Wilmington (US-Bundesstaat Delaware) will sich Kreisen zufolge von seinem milliardenschweren Autolack-Geschäft trennen. Das Bieterrennen, das mehr als 4 Milliarden Dollar einbringen könnte, sei gestartet worden, wie verschiedene US-Medien unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen am Wochenende berichteten. Begleitet wird die geplante Transaktion von der Credit Suisse, die bereits entsprechende Finanzunterlagen an Kaufinteressenten geschickt habe. Als Interessenten wurden unter anderem die Private-Equity-Unternehmen Blackstone, Clayton Dubilier & Rice und Advent International genannt.
DuPont erwägt bereits seit längerem das Autolack-Geschäft zu veräußern. Beobachtern zufolge sind gerade Beteiligungsgesellschaften am Kauf der Sparte interessiert, da in der Sparte leicht Kosten eingespart werden könnten. Aber auch andere Chemieunternehmen könnten einen Kauf der Sparte in Erwägung ziehen, wie es weiter hieß.
E.I. DuPont de Nemours & Company (DuPont) ist ein Technologie-Konzern mit Schwerpunkten in den Bereichen Synthetik-Fasern, Elektronik, Spezial Chemikalien, Biotechnologie und Agrikultur wurde 1802 gegründet. Weltbekannt wurde DuPont durch die Vermarktung der Produkte Nylon, Teflon und Kevlar.
Christian Zoller
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