Enttäuschende Konjunkturdaten haben die US-Börsen am Donnerstag tief ins Minus gedrückt. Getrieben vom höheren Ölpreis weiteten sich die Aussenhandelsdefizite in den USA und in China stärker aus als erwartet. Zudem belasteten weiterhin die Unruhen in Libyen und im Nahen Osten das Handelsgeschehen. Auch die Herabstufung der Kreditwürdigkeit Spaniens trug zur Verunsicherung der Anleger bei. Der Dow-Jones-Index schloss knapp 2% tiefer auf 11.984 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank ebenfalls 1,9%. Der Nasdaq gab 1,8% nach. Die Aktienbörsen in Tokio haben heute deutlich schwächer tendiert. Der Handel in Fernost reagierte auf die Kursverluste der US-Leitbörsen vom Donnerstag. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index beendete den Vormittagshandel mit einem Abschlag von 0,8%. Befürchtungen über eine mögliche Abschwächung der Weltwirtschaft lasteten auf exportorientierten Werten wie Honda, die 2,1% nachgaben. Sony verloren 1,9%. Credit Suisse will die US-Sammelklage mit einer Zahlung von US$ 70 Mio. beilegen. Schweiter kann mit dem Zahlenausweis die Prognosen der Analyten nicht erfüllen. Auch Bachem verfehlt die Schätzungen deutlich. Besser machen es dagegen Mobilzone und Mikron, deren Leistungsausweise über dem Konsens liegen.
Quelle: Vontobel
Marktkommentar: Konjunkturdaten drücken US-Börsen ins Minus
Kategorie: Biotech & Pharma News | Finanznachrichten Schweiz | Datum: 11.03.2011
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