Der International Grains Council geht bei der Produktion für den weltweiten Maismarkt für die Erntesaison 2011/12 gegenüber der Vorsaison von einem erhöhten Angebot aus. Auch die Nachfrage soll zulegen. In der Januar-Schätzung wurden beide Größen gegenüber der vorherigen Prognose von Ende November angehoben.
Die aktuelle Produktionsschätzung für die Saison 2011/12 liegt bei 861 Millionen Tonnen Mais (zuvor geschätzt: 853 Millionen Tonnen). Gegenüber dem Vorjahreswert von 826 Millionen Tonnen soll sich ein Anstieg um rund 4,2 Prozent ergeben.
Eine steigende Nachfrage soll voraussichtlich zu einer Steigerung des weltweiten Verbrauchs auf 867 Millionen Tonnen führen (+6 Millionen Tonnen gegenüber der November-Schätzung). Im Vorjahr hatte der Verbrauch bei 844 Millionen Tonnen gelegen.
Die Lagervorräte sollen auf 125 Millionen Tonnen sinken, nach 131 Millionen Tonnen in der Vorsaison, so dass sich ein Minus von 6 Millionen Tonnen einstellen würde. Im November war noch ein Lagerbestand von 123 Millionen Tonnen erwartet worden.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.
Jens Lüders
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