Frankfurt (BoerseGo.de) – Mais legt am Donnerstag zum ersten Mal in dieser Woche zu. Grund ist die Erwartung, dass die US-Agrarbehörde USDA in ihrem anstehenden Bericht die Angebots- und Nachfrageschätzungen revidieren wird. So dürften die Prognosen für die Mais- und Sojabohnenernte in Argentinien und Brasilien aufgrund der Trockenheit in Südamerika nach unten korrigiert werden.
Der Markt rechnet mit einer Abwärtsrevision der Maisernte in Argentinien um 4,3 Millionen Tonnen, wie die Analysten der Commerzbank schreiben. Die argentinische Sojabohnenernte dürfte ebenfalls 2,5 Millionen Tonnen niedriger ausfallen als in der Januar-Schätzung, heißt es im heutigen „TagesInfo Rohstoffe“. Für Brasilien werde eine um 1,8 Millionen Tonnen niedrigere Maisernte und eine um 2,7 Millionen Tonnen geringere Sojabohnenernte erwartet. „Dies könnte den Mais- und Sojabohnenpreisen Auftrieb geben, da sich das Angebot weiter verknappen dürfte“, so die Einschätzung der Commerzbank. Gegen 12:40 Uhr MEZ notiert Mais bei 639,63 US-Cents je Scheffel.
Tomke Hansmann
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