Hamburg (BoerseGo.de) - Fünf Monate nach der Aufdeckung von dubiosen Schmiergeldpraktiken beim Verkauf von Bussen und Lkw im In- und Ausland hat der Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzern MAN drastische personelle Konsequenzen gezogen. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt sei zum 1. Oktober nahezu die komplette Vertriebsführungsmannschaft der Nutzfahrzeugsparte in Deutschland ausgetauscht worden, berichtet das Nachrichtenmagazin "Spiegel". Dem Vernehmen nach mussten drei Top-Manager gehen, die nach der Razzia vom 5. Mai ins Visier der Ermittler geraten waren. Auch in Österreich sei der bisherige Statthalter ausgewechselt worden.
Rund ein halbes Dutzend weiterer Verkaufs- und Vertriebsmitarbeiter an verschiedenen Nutzfahrzeugstandorten in Deutschland sind laut "Spiegel" bereits beurlaubt und sollen in den kommenden Wochen und Monaten ausgetauscht werden.
Thomas Gansneder,
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