MÄRKTE ASIEN/Chinesische Konjunkturdaten sorgen für gute Stimmung

Kategorien: Märkte | News Asien | Top-Stories | Datum: 02.04.2012

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SYDNEY (Dow Jones) - Mit einem verheißungsvollen Start in das zweite Quartal warten die Börsen in Ostasien am Montag auf. An fast allen Aktienmärkten der Region legen die Kurse zu, lediglich Hongkong macht mit seinen schwer gewichteten Immobilientiteln mit einem kleinen Minus eine Ausnahme. An den Festlandbörsen in China wird wegen eines Feiertags nicht gehandelt. Für gute Stimmung sorgen positive Konjunkturdaten aus China, die Ängste vor einer harten Landung der chinesischen Konjunktur in den Hintergrund drängen.

In Tokio gewinnt der Nikkei-225-Index 0,7 Prozent, gestützt von einem schwächeren Yen, der von einem schlechter als erwartet ausgefallenen Konjunkturbericht "Tankan" der Notenbank gedrückt wird. Der Index schließt damit nahtlos an die herausragende Entwicklung im ersten Quartal an, in dem er um rund 20 Prozent zugelegt hat. In Seoul legen die Kurse ebenfalls um 0,7 Prozent zu.

Zur freundlichen Tendenz in Ostasien tragen günstige Vorgaben der US-Börsen nach positiven US-Konjunkturdaten ebenso bei, wie die Einigung der Regierungschefs in der Eurozone auf eine Erhöhung des Euro-Schutzwalls auf 800 Milliarden Euro. Unterdessen weist der japanische Tankan-Bericht auf eine anhaltend schwache Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe hin.

Für Gesprächsstoff sorgt zudem der offizielle Einkaufsmanagerindex des Verarbeitenden Gewerbes in China. Dieser saisonal unbereinigte Index ist im März auf den höchsten Stand seit zwölf Monaten gestiegen und deutlich besser ausgefallen als erwartet. Gleichzeitig förderte der von der Großbank HSBC ermittelte Einkaufsmanagerindex einen schwächeren und unter der Expansionsschwelle von 50 liegenden Wert zutage. Den Volkswirten des Hauses zufolge wird damit die Hoffnung auf geldpolitische Lockerungen in China am Leben erhalten, zumal der Inflationsdruck weiter nachlasse.

In Japan gehören die von der US-Konjunktur stärker abhängigen Automobilwerte zu den größeren Gewinnern. Honda Motor, Toyota Motor und Mazda gewinnen bis zu 2 Prozent. Auch andere exportsensitive Titel sind angesichts der für sie günstigen Yen-Schwäche gesucht, ebenso Finanzwerte. Sony, Canon und Panasonic legen um jeweils rund 2 Prozent zu, Nomura Holdings, Mitsubishi UFJ Financial Holdings und Sumitomo Mitsui Financial Group legen in der Spitze um über 3 Prozent zu.

Einem Pressebericht zufolge werden die drei Banken für das zuende gegangene Fiskaljahr zusammen einen Gewinn von 24,2 Milliarden Dollar ausweisen. Gegenüber dem Vorjahr wäre das ein Plus von rund 30 Prozent und zurückzuführen auf niedrigere Abschreibungen und einen Rückgang der notleidenden Kredite.

In Hongkong dominiert erneut die Schwäche im Immobiliensektor das Geschehen, nachdem in der Vorwoche zwei Vorstände von Sun Hung Kai Properties festgenommen wurden. Die Aktie verliert weitere 3,1 Prozent, New World Development geben um 4,1 Prozent nach und Henderson Land Development um 2,3 Prozent.

In Australien profitieren die Rohstofftitel von den gut ausgefallenen chinesischen Konjunkturdaten. BHP Billiton gewinnen 2,3 Prozent, Rio Tinto und Fortescue Metals Group bis zu 2 Prozent.

Aluminum Corp. of China (Chalco) geben dagegen um 1,3 Prozent nach. Das Unternehmen hat ein Gebot für bis zu 60 Prozent an SouthGobi abgegeben im Gesamtwert von 927 Millionen Dollar.

INDEX Stand +/- % Nikkei-225 10.152,89 +0,69% Hang-Seng-Index 20.492,73 -0,31% Kospi 2.025,25 +0,71% Straits-Times 3.017,64 +0,24% S&P/ASX 200 4.340,70 +0,13% DEVISEN zuletzt +/- % 0.00 Uhr EUR/USD 1,3337 -0,2% 1,3358 EUR/JPY 110,8240 -0,0% 110,8462 USD/JPY 83,0950 +0,1% 82,9820 USD/KRW 1131,9000 -0,6% 1131,9000 USD/CNY 6,3000 -0,1% 6,3000 AUD/USD 1,0395 -0,5% 1,0449 DJG/DJN/gos

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