New York (BoerseGo.de) - Die Fusionsberater der US-Investmentbank Goldman Sachs haben beim lukrativen Geschäft mit Fusionen und Übernahmen (M&A) im Jahr 2011 den weltweiten Spitzenplatz zurückerobert. Datenmaterial des Nachrichten- und Informationsanbieters Thomson Reuters zufolge waren die „Goldmänner“ bei einem Transaktionsvolumen in Höhe von 648 Milliarden US-Dollar involviert.
Die Vorjahressieger von Morgan Stanley kamen auf 511 Milliarden US-Dollar und fielen damit auf Platz Nummer 2 zurück. JP Morgan war an Geschäften mit einem Wert von 462 Milliarden US-Dollar beteiligt und lag damit auf dem dritten Platz. Die Deutsche Bank fiel vom fünften Rang im Jahr 2010 auf den achten Rang zurück und begleitete Geschäfte mit einem Wert von 273 Milliarden US-Dollar.
In Deutschland belegte JP Morgan den ersten Platz, wobei ein Transaktionsvolumen in Höhe von 31,21 Milliarden US-Dollar abgewickelt wurde. Die Deutsche Bank kam mit 31,16 Milliarden US-Dollar auf den zweiten Platz. Die Credit Suisse lag mit 29,68 Milliarden US-Dollar auf dem dritten Rang. Goldman Sachs gab die Spitzenposition aus 2010 auf und kam nur auf den vierten Platz.
Jens Lüders
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