Luxus Made in Germany: Deutsche Premiumhersteller fahren in den USA allen davon
Kategorie: DAX - MDAX - TecDAX News | Top-Artikel | Datum: 02.09.2010
Im vergangenen August hatte zudem die US-Abwrackprämie massenhaft Neukunden in die Autohäuser getrieben. Dieser Effekt blieb in diesem Monat aus. Deshalb kam es nun zu starken Einbußen. Vom allgemein negativen Trend konnten sich jedoch vor allem die deutschen Premiumhersteller abkoppeln.
Die Hersteller teurer Autos haben im letzen Jahr kaum von der Abwrackprämie profitiert zu. Nun konnten sie bei den Verkäufen zulegen. So meldete Daimler für August einen US-Absatz von 20.100 Fahrzeugen, sieben Prozent mehr als 2009. Der Kleinwagen Smart bleibt in den USA jedoch weiterhin ein Flop: Nur 448 wurden im August ausgeliefert, mehr als 72 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.
Porsche setzte gut 2000 Autos ab. Das sind 33 Prozent mehr als vor einem Jahr. Einen Großteil trug die neue Generation des Geländewagens Cayenne dazu bei: Mehr als 50 Prozent betrug der Zuwachs bei diesem Modell.
Ungewöhnlich schwer auf dem traditionell starken US-Markt tat sich im August BMW. Die Verkäufe der Kernmarke legten zwar um 1,6 Prozent auf 19.540 Fahrzeuge leicht zu, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Gesamtabsatz der BMW Group litt aber unter den schwachen Zahlen der britischen Kleinwagentochter Mini, deren Absatz um mehr als 13 Prozent auf 4425 Wagen sank.
Der Volkswagen-Konzern musste im August hingegen einen Verkaufsrückgang hinnehmen. Mit 22.855 Wagen wurden knapp acht Prozent weniger verkauft als im Vorjahresmonat. Das Management verwies auf den Effekt der US-Abwrackprämie und versprach erneute Steigerungen in den nächsten Monaten. Nur die Premium-Tochter Audi konnte ihren Absatz hochschrauben. Für die Ingolstädter betrug das Plus 14 Prozent auf knapp 9200 Autos.
Bild: ©daimler.com
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