Hamburg (BoerseGo.de) - Die Lloyd Fonds AG, Spezialist für geschlossene Fonds und strukturierte Kapitalanlagen, hat im ersten Halbjahr 2008 unter der Finanzmarktkrise gelitten.
Es wurde ein Eigenkapital in Höhe von etwa 175 Millionen Euro platziert. Dies sind rund 119 Millionen Euro weniger als in den ersten sechs Monaten des Jahres 2007. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise habe die Investitionsbereitschaft der Anleger in sachwertorientierte geschlossene Fonds kontinuierlich abgenommen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
In der Folge geringerer Erlöse aus Platzierung und Konzeption verringerte sich das Konzernergebnis (Gewinn nach Steuern) von Lloyd Fonds im ersten Halbjahr 2008 – inklusive der Zwischen- und Veräußerungsgewinne – gegenüber der entsprechenden Vorperiode um 3,4 Millionen Euro auf 3,6 Millionen Euro. Im zweiten Quartal 2008 erzielte Lloyd Fonds ein Konzernergebnis von 4,0 Millionen Euro nach 2,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
Lloyd Fonds erwartet im Gesamtjahr 2008 gegenüber dem ersten Halbjahr ein platziertes Eigenkapital in Höhe von rund 390 Millionen Euro. In der Folge wird ein Jahresüberschuss in Höhe von 12 Millionen Euro erwartet.
Nils Dietrich
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