Schaffhausen (BoerseGo.de) - Der Telemedizinanbieter Lifewatch enttäuscht im zweiten Quartal. Die Prognosen der Bank Vontobel wurden klar unterschritten. Wie das Unternehmen aus Schaffhausen am Rhein am Dienstag mitteilte, betrug der Nettoverlust im Berichtsquartal 10,1 Millionen US-Dollar, nach einem Gewinn von 1,9 Millionen US-Dollar in der Vorjahresperiode. Analysten hatten nur einen leicht defizitären Ergebnisbeitrag von minus 0,1 Millionen US-Dollar erwartet. Der operative Gewinn (EBIT) sank den weiteren Angaben zufolge auf minus 8,6 Millionen US-Dollar. Der Umsatz gab im zweiten Quartal auf 20,2 Millionen US-Dollar nach. Analysten der Bank Vontobel hatten hier im Vorfeld mit einem Wert von 22,9 Millionen US-Dollar kalkuliert.
Der Rückgang sei mit einem schwierigen Rückerstattungsumfeld in den USA zu erklären, schreibt das Unternehmen in der Mitteilung. Als Folge der schlechten Zahlen stehen laut Management Restrukturierungen und ein Sparprogramm auf dem Programm. Diese Schritte sollen die Kostenbasis pro Jahr um 15 Millionen US-Dollar senken. Die Programme sollen nach Firmenangaben bis Mitte Oktober 2011 abgeschlossen sein.
Bernd Lammert
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