Asiatischer Markt für Lokalwährungsanleihen sehr attraktiv
Kategorie: Fonds-News | Datum: 03.09.2010
Laut de Mello bietet die Region Anlegern weiterhin die Chance auf höhere Renditen in Ländern wie etwa Indonesien und den Philippinen, die noch eine schwächere Bonitätsnote haben. Obwohl der Markt für asiatische Lokalwährungsanleihen oft für eine homogene Anlageklasse gehalten werde, variierten die Gesamterträge von Land zu Land sehr stark. Neben den Gesamterträgen -für die Wertentwicklung der entscheidende Faktor- sei ebenfalls die Volatilität in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich und mit entsprechend attraktiven Anlagemöglichkeiten ausgestattet.
Im Vergleich mit anderen Segmenten des globalen Anleihenuniversums wie zum Beispiel Schwellenländeranleihen in harten Währungen oder globalen Hochzinsanleihen, punktet die Anlageklasse nach Einschätzung von Western Asset Management insgesamt mit einem vielversprechenden Risiko-Ertrags-Potenzial. „Obwohl asiatische Anleihen im vergangenen Jahr stark zugelegt haben, bleiben die Renditen der Anlageklasse im regionalen Vergleich weiterhin attraktiv. Auch die Volatilität der asiatischen Anleihenerträge ist gesunken, da die Staaten besser gewirtschaftet haben und eine diszipliniertere Geldpolitik samt verbreitet eingeführter Inflationsziele umgesetzt haben“, sagt der Fondsmanager. Und weiter: „Attraktiv ist die Anlageklasse für ausländische Anleger unter anderem wegen der möglichen Währungsaufwertungen. So sorgt die steigende Produktivität, die das starke Wirtschaftswachstum der Region antreibt, für eine strukturelle Aufwertung der asiatischen Währungen. Damit wiederum steigen die Gesamterträge ausländischer Anleger. Und nachdem China kürzlich eine Änderung seiner Devisenpolitik angekündigt hat, im Zuge derer der Außenwert des Yuan langsam steigen darf, ist in weiten Teilen Asiens wahrscheinlich mit ähnlichen Aufwertungen zu rechnen - mit entsprechend günstigen Aussichten für Investoren aus anderen Währungsräumen.
Diskussion zu diesem Artikel:
NEUE Umfrage
Laut Hedge-Fonds-Legende George Soros geht die in der Schuldenkrise von der EU verordnete Sparpolitik genau in die falsche Richtung. Führt Angela Merkel die Eurozone in eine Depression?
Bernd Lammert
Sie müssen sich erst anmelden, um Kommentare abgeben zu können. Login
Kommentare (0)
Einen Kommentar abgeben: