CNN-Moderator Anderson Cooper witzelt über Gerard Depardieus Pinkel-News – und verfällt in unkontrolliertes Gekicher.
Lachen ist doch ansteckend. Vor allem, wenn Menschen vor einer Kamera über etwas selber lachen können, daraus entstehendes Lachen vom Publikum zurückkommt – und dieses den unfreiwilligen Initiator erneut ansteckt. So erging es vor knapp einem Jahr dem damaligen Schweizer Finanzminister Hans-Rudolf Merz, als er sich beim Vorlesen einer drögen Parlamentsanfrage im Beamtendeutsch verhaspelte. Das Video gilt mittlerweile als Kult, und wird heute noch jeden Monat zehntausendfach auf den entsprechenden Videoportalen angeklickt.

Hohe Klickraten weist zurzeit auch ein Video mit dem Chefsprecher des US-Nachrichtensenders CNN auf. Anderson Cooper berichtete süffisant in seiner Live-Sendung »Anderson Cooper 360« über die Pinkelpanne des französischen Star-Schauspielers Gerard Depardieu auf einem geplanten Flug von den USA nach Frankreich.
Copper spickte seinen Beitrag mit einer Reihe von zweideutigen Wortspielen. So bezeichnete de den französischen Star als »The Urinator«. Depardieu flog mit der Fluggesellschaft Air France-KLM – Copper fragte indes, ob es nicht vielleicht In-Continental gewesen sein könnte.
Seine eigenen Wortspielereien und Doppeldeutigkeiten wurden Copper schließlich zum Verhängnis. Er brach vor der Kamera in unkontrolliertes Gekicher aus. Nach mehreren Ansätzen zur Fortführung seiner »Meldung« wischte er sich die Tränen aus den Augen und entschuldigte sich beim Publikum: »Das ist mir noch nie passiert! Solche Sachen sieht man immer auf YouTube und glaubt nicht, dass es einen tatsächlich selbst erwischen kann.« Auch aus dem Studio war lautes Gelächter der dort arbeitenden Kollegen deutlich zu hören. (eh)
Engelbert Hörmannsdorfer,
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