New York (BoerseGo.de): Bei Kellogg hat sich der Kostendruck wegen gestiegener Rohstoffpreise auf den Gewinn bemerkbar gemacht. Dies führte dazu, dass das Unternehmen im ersten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von 1,00 US-Dollar die Analystenschätzungen von 1,04 US-Dollar nicht erreichen konnte. Der Umsatz lag jedoch mit 3,49 Milliarden US-Dollar über den Erwartungen von 3,40 Milliarden US-Dollar. Kellog ist ein bekannter US-Nahrungsmittelkonzern, der für seine gleichnamigen Frühstücksflocken bekannt ist.
Wie das Unternehmen mitteilte, konnten die Nettogewinne trotz eines Umsatzplus von 5 Prozent nicht gesteigert werden. Bereinigt um Wechselkurseffekte lag der Umsatzanstieg bei 3 Prozent. So fiel der Nettogewinn um 8 Prozent auf 366 Millionen US-Dollar. Neben gestiegenen Rohstoffpreisen wurden weniger Preisrabattaktion durchgeführt und neue Produkte eingeführt, was zum Gewinnrückgang führte.
Die Bruttoergebnis-Marge sank dadurch auf 40,8 Prozent von zuvor 42,9 Prozent. Die Kosten der verkauften Produkte stiegen um 9 Prozent. Der Umsatz stieg um 4 Prozent in Nordamerika, während der Gewinn dort um 12 Prozent einbrach. Der Auslandsumsatz stieg um 8 Prozent und der Gewinn sank um 9 Prozent in dieser Region.
Kellog erwartet in 2011 einen Gewinn je Aktie zwischen von 3,33 und 3,40 US-Dollar erreichen zu können. Die Analysten sind etwas optimistischer. Für das Geschäftsjahr 2011 erwarten diese einen Gewinn je Aktie von 3,48 US-Dollar. Die Umsatzerlöse sollen ein Niveau von 12,96 Milliarden US-Dollar erreichen.
Jens Lüders
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