Keine Blasenbildung bei Schwellenländeraktien
Kategorie: Fonds-News | Datum: 16.03.2010
"Von einer Blasenbildung kann keine Rede sein, denn obwohl am Ende einer Rezession oft die Kurse steigen, sind noch keine Überbewertungen festzustellen. Die Schwellenmärkte sind vielmehr gerecht bis günstig bewertet, denn die lokalen Aktien werden derzeit mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 2,0 gehandelt, bei erwarteten Wachstumsraten von fast 25 Prozent in den nächsten zwei Jahren", so Ray Prasad, Senior Portfolio Manager des Emerging Markets Investment Team von Batterymarch.
Sorgen hätten sich Anleger zuletzt vor allem um die geldpolitische Situation in China gemacht. Die Maßnahmen seien aber ein Zeichen sich verbessernder Konjunkturaussichten, so der Fondsverwalter. China handle vernünftig, wenn Wirtschaftsüberhitzung und Inflation bekämpft würden, heißt es weiter.
Insgesamt seien Anlagen in Schwellenmärkten heute weniger riskant als früher. Unternehmen aus diesen Ländern würden seit Jahren höhere Eigenkapitalrenditen als ihre Konkurrenten aus den Industrieländern liefern, obwohl sie weit weniger Fremdfinanzierung aufweisen. Die Volatilität sei zwar noch immer höher als in der entwickelten Welt, die fundamentale Situation sei aber viel besser geworden. Kursschwankungen seien allerdings nicht überraschend, so lange die Weltwirtschaft noch keinen stabilen Kurs eingeschlagen habe, so Batterymarch. Langfristig sehen die Spezialisten aber robuste Wachstumstreiber und eine stark wachsenden Binnennachfrage.
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