Washington (BoerseGo.de) - In den USA haben sich die Netto-Auslandskäufe bei langfristig laufenden Wertpapieren wesentlich verlangsamt. Dies berichtete das Finanzministerium. Danach ergab sich bei entsprechenden ausländischen Positionen im Bereich von Schuldverschreibungen und Bonds eine Zunahme von 19,1 Milliarden Dollar. Vergangenen Dezember stellte sich noch ein Wachstum von 63,3 Milliarden Dollar ein.
Mit Einbeziehung von kurzfristig laufenden Wertpapieren und Bank-Kreditgewährungen verringerten Ausländer ihre Bestände netto gerechnet um 33,4 Milliarden Dollar, während sich in dieser Hinsicht im Dezember noch ein Wachstum von 53,6 Milliarden Dollar einstellte. Ausländische Regierungen brachten im Bereich von US-Finanzanlagen ein Nettovermögen von 4,2 Milliarden Dollar zum Verkauf. Hier ergab sich im Vormonat ein Überschuss an Käufen von 19,6 Milliarden Dollar.
Private Investoren haben im Januar bei US-Unternehmensanleihen einen Rekordbetrag von 24,8 Milliarden Dollar abgestoßen. Die internationale Nachfrage nach Staatsanleihen legte im Januar nach einem Plus von 70 Milliarden Dollar im Dezember um 61,4 Milliarden Dollar zu. Die private Nachfrage nach Staatsanleihen beschleunigte sich von einer Zunahme von 48 Milliarden Dollar im Vormonat auf 60,8 Milliarden Dollar.
Das Volumenswachstum der Auslandskäufe bei US-Aktien verringerte sich von 20,1 Milliarden Dollar im Dezember auf 4,3 Milliarden Dollar.
Christoph Huber,
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