(In der am Dienstag, 3. Juli, um 18.23 Uhr gesendeten Meldung hieß es fälschlicherweise, dass die Europäische Zentralbank die Refinanzierung mit staatlich garantierten Bankenanleihen gestoppt habe. Richtig ist vielmehr, dass die EZB diese Form der Refinanzierung begrenzt hat. Es folgt eine korrigierte Fassung:
EZB begrenzt Refinanzierung mit staatlich garantierten Anleihen
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Möglichkeit der Banken begrenzt, sich über staatlich garantierte Anleihen zu finanzieren. Aus einer Erklärung der EZB geht hervor, dass die Banken zwar weiterhin vom Staat garantierte Anleihen als Sicherheit hinterlegen können. Die Höchstsumme sei aber auf das begrenzt, was die Institute schon jetzt als Sicherheit verwenden. Unter außergewöhnlichen Umständen könne von dieser Regel zwar abgewichen werden, doch dann müsse die Bank einen Finanzierungsplan vorlegen.
Wegen der Eurokrise sind viele Banken zunehmend auf die EZB als Finanzquelle angewiesen. Viele Institute sind angesichts knapper Mittel dazu übergegangen, mit Hilfe ihrer Regierungen Anleihen herauszugeben, um sie als Sicherheit bei der EZB hinterlegen zu können.
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