Jim Rogers: Eurozone bleibt 2012 zusammen

Kategorie: US-Markt News | DAX - MDAX - TecDAX News | Top-Artikel | Datum: 30.01. 16:39

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New York (BoerseGo.de) - Nach Ansicht der Investmentlegende Jim Rogers wird kein Land in diesem Jahr die Eurozone verlassen, eine Lösung der Schuldenkrise bleibe aber weiterhin schwer erreichbar."Ich denke nicht, dass wir dieses Jahr irgendjemand aus der Eurozone austreten sehen. In diesem Jahr gibt es 40 Wahlen und es wird zusätzliche Probleme geben, die Regierungen werden aber überall ihr Bestes tun, um sicherzustellen, dass sie durch die Wahlen durchkommen. Vielleicht wird es 2013 Grund zur Panik geben und sicherlich wird dies 2014 der Fall ein, doch das Jahr 2012 wird besser ausfallen", so Rogers. Griechenland hat die Hoffnung auf ein zweites Rettungspaket und heutige Berichte legen nahe, dass ein Abkommen des Privatsektors, bei welchem kurzfristige Schulden mit einem Verlust für die Investoren gegen länger laufende Anleihen ausgetauscht werden sollen in Reichweite sei, nachdem entsprechende Verhandlungen letzte Woche darüber festgefahren waren, in welcher Höhe ein Schuldenschnitt von den Privatgläubigern hingenommen werden solle.

Rogers fügte hinzu, dass er bei europäischen Aktien auf fallende Kurse gesetzt hat und dass er von den europäischen Politikern direkte Äußerungen zu hören wünsche. "Ich würde gerne von ihnen das Einverständnis hören, dass es sich um eine Katastrophe und dass Banken und Aktionäre vor großen Verlusten stehen. Alles würde dann zusammenstürzen und ich würde dann so viele Euros und Aktien wie möglich kaufen, aber ich glaube nicht an ein solches Szenario", so Rogers. Die EU hält heute ein Gipfeltreffen zu weiteren Erörterung der Schuldenkrise, doch betitelt Rogers dieses Zusammenkommen in einer langen Reihe von Gipfeltreffen als ""Affentheater". "In den letzten zwei Jahren hat es alle paar Wochen europäische Gipfeltreffen gegeben, das ist alles ein "Affentheater". Es geht ihnen nur darum, durch die französischen Wahlen zu kommen und ich widme alldem nicht allzu viel Aufmerksamkeit, bis sie beginnen, wirkliche zur Tat zu schreiten", so Rogers.

Bild: ©iStockphoto.com/Serhiy Kobyakov

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Über den Autor:

Christian Hoyer,
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