Tokio (BoerseGo.de) – Die japanische Regierung denkt weiter darüber nach, Finanzhilfen für Europa durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) bereitzustellen. "Wir erwägen dies, sind aber noch nicht an einem Punkt, dies konkret anzukündigen", sagte der japanische Finanzminister Jun Azumi laut einem Bericht der Tageszeitung "Mainichi Shimbun". Zunächst müsse Europa weitere Schritte unternehmen, die Krise einzudämmen, deutete der Minister an.
"Japan hat immer Einzahlungen in den IWF geleistet", stellte Azumi klar. Das Land hat nach den USA den zweithöchsten IWF-Kapitalanteil. Der IWF schätzt, dass u.a. als Folge der europäischen Schuldenkrise in den kommenden Jahren eine Billion Dollar in seinem Etat fehlen könnten. Die G20-Staaten hatten sich deshalb dafür ausgesprochen, eine Aufstockung der IWF-Mittel zu prüfen.
Oliver Baron,
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