Japan erwägt Hilfen für Europa per IWF

Kategorie: Asien-News | Deutschland, Europa | Top-Artikel | Datum: 10.02. 11:09

Tokio (BoerseGo.de) – Die japanische Regierung denkt weiter darüber nach, Finanzhilfen für Europa durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) bereitzustellen. "Wir erwägen dies, sind aber noch nicht an einem Punkt, dies konkret anzukündigen", sagte der japanische Finanzminister Jun Azumi laut einem Bericht der Tageszeitung "Mainichi Shimbun". Zunächst müsse Europa weitere Schritte unternehmen, die Krise einzudämmen, deutete der Minister an.

"Japan hat immer Einzahlungen in den IWF geleistet", stellte Azumi klar. Das Land hat nach den USA den zweithöchsten IWF-Kapitalanteil. Der IWF schätzt, dass u.a. als Folge der europäischen Schuldenkrise in den kommenden Jahren eine Billion Dollar in seinem Etat fehlen könnten. Die G20-Staaten hatten sich deshalb dafür ausgesprochen, eine Aufstockung der IWF-Mittel zu prüfen.

Bild: ©iStockphoto.com/ooyoo

Diskussion zu diesem Artikel:

Umfrage

Der Börsenstart der Facebook-Aktie verlief nicht ganz so vielversprechend wie erwartet. Wird der Titel dennoch eine neue Erfolgsgeschichte schreiben?


(Ergebnis anzeigen)

zum Umfrage-Archiv

Kursdaten: L&S Realtime - Börse Stuttgart + 15 Min. - Deutsche Börse AG + 15 Min.

provided by vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste AG

Quelle: WM Datenservice

The copyright of Nikkei 225 is owned by Nikkei Inc.

The Dow Jones IndexesSM are proprietary to and distributed by CME Group Index Services LLC and have been licensed for use.

For the Terms and Conditions of Use of the Dow Jones IndexesSM please see here.